Pantomime

Pantomime

Das bekannteste Erscheinungsbild des Pantomimen ist die klassische, traditionelle Form. Gekleidet und geschminkt in schwarz und weiß, alleine, ohne Accessoires auf einer Bühne. Ein kurzer Überblick über die Arbeit des Pantomimen…

Patrick Loriot

 

Patrick Loriot

Ich liebe die Musik und mit Begeisterung habe ich die verschiedensten Möglichkeiten entdeckt, als Pantomime damit zu spielen. Zum Beispiel ist die Pantomime mit einem klassischen Stück mit einem richtigen Orchester eine andere Herausforderung als mit eingespielter Musik vom Band.

Das Orchester und der Akteur müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein und harmonieren. Es verlangt vom Mimen, im gleichen Moment sehr präzise, aber auch «elastisch» zu sein und sich anzupassen. Jazz hingegen, oder auch die Animation bei öffentlichen Veranstaltungen, verlangt in der Hauptsache Improvisation und viel Fantasie.

In unserem Alltag kommunizieren wir hauptsächlich und meist ganz unbewusst mit Gesten und Mimik mit unseren Mitmenschen. In den Pantomime-Workshops im Ausland habe ich das oft erfahren, wie schnell Kommunikation so möglich ist, trotz sprachlicher oder auch sozialer Barrieren.

Für diejenigen, die mit Menschen mit psychologischen oder motorischen Problemen arbeiten, möchte ich gerne Jean Le Boulch zitieren : « Der Körperausdruck erlaubt uns, weit über die verbale Kommunikation hinaus zu gehen, und … zu entdecken, dass es mein Körper ist, mit dem ich kommunizieren kann ».

Die Pantomime, die Nonverbale Kommunikation, begegnet uns überall, im täglichen Leben genauso wie in der Theaterarbeit oder beim Tanz. Und es ist bereichernd, mehr darüber zu erfahren.

Kurz, sie ist die Basis unserer Sprache und kennt keine Grenzen!